| Botanische Bezeichnung: |
Fagus sylvatica L. |
| Familie: |
Fagaceae |
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Handelsnamen und Code nach ENTC: |
13556 (Entwurf) |
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| Deutsch: | Buche |
| Englisch: | European beech |
| Französisch: | hêtre |
| Code: | FASY |
| Herkunft: | EU |
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Herkunft nach IAWA-Klassifikation: |
Europa ohne Mittelmeergebiet
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| Weitere Namen: |
Beech (Großbritannien),
Beech (USA),
Beuken (Niederlande),
Bøg (Dänemark),
Bok (Schweden),
Bøk (Norwegen),
Buche (Deutschland),
Buk (Polen),
Bükk (Ungarn),
Fag (Rumänien),
Faggio (Italien),
Gemeine Buche (Deutschland),
Haya (Spanien),
Hêtre (Frankreich),
Pyökki (Finnland),
Rädbok (Schweden),
Rödbok (Schweden),
vanlig bok (Schweden),
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| Schutzstatus nach Cites: |
nicht aufgeführt |
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| Baum- und Stammbeschreibung |
| Allgemein: |
Die Buche ist die in Deutschland wichtigste einheimische Laubholzart. Sie ist ein großer unverwechselbarer Baum mit einem glatten, metallgrauem Stamm. Oftmals bildet sie Reinbestände, unter deren Kronendach nur wenige krautige Pflanzen gedeihen. In dichten Beständen erreicht sie Höhen von bis zu 40 m, bei geraden, vollholzigen und astfreien Stämmen auf einer Länge von 15 m. Buchen können bis zu 300 Jahren alt werden.
Ursprünglich bedeckten Eichen- und Buchenwälder weite Teile Mitteleuropas. |
| Ursprüngliches Vorkommen: |
Die Buche ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Vorwiegend hat sie in West- und Mitteleuropa ihren Verbreitungsschwerpunkt.
In Deutschland ist sie eine Baumart der Ebene und der Mittelgebirge. Häufig bildet sie beeindruckende Reinbestände, kann aber auch ein Bestandteil von Mischwäldern sein.
Die Höhengrenze ist bei etwa 1850 m im Tessin erreicht. |
| Max. Baumhöhe: |
40 m |
| Max. Durchmesser: |
2.0 m |
| Max. Alter: |
800 Jahre |
| Baumbeschreibung: |
In dichten Beständen erreicht sie Höhen von bis zu 40 m, bei geraden, vollholzigen und astfreien Stämmen auf einer Länge von 15 m. Freistehende Bäume unterlassen eine Astreinigung und weisen somit tief ansetzende Kronen auf.
Buchenrinde ist generell dünn und glatt und bei jungen Bäumen grau-braun. Im fortgeschrittenen Alter ändert sich die Farbe zu einem glänzenden Silbergrau. |
| Holzbeschreibung: |
Wie die Esche zählt die Buche zu den „Bäumen mit fakultativer Farbkernbildung“.
Splint und Kern sind meist gleichfarbig hellgrau und nicht zu unterscheiden. Oftmals weist die Buche einen Farbkern auf, der eine natürliche Alterungserscheinung darstellt. Das Vorkommen eines solchen Kern beginnt ab etwa 80 Jahren, und nimmt bei Buchen über 120 Jahren stark zu, so dass beinahe alle Buchen über 150 Jahren rotkernig sind. |
| Kernholzfarbe: |
braun bis rot bis rosa |
| Splintholzfarbe: |
braun bis rot bis rosa |
| Zuwachszonengrenzen: | deutlich erkennbar |
| Gefäßanordnung: | halbringporig bis zerstreutporig |
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| Dauerhaftigkeit gegenüber |
| Pilzen: |
nicht dauerhaft |
| Anobium: |
anfällig
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Termiten: |
anfällig
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| Verklebung: |
gut |
| Oberflächenbehandlung: | gut, beiz- und lackierbar |
| Schälen: | gut |
| Messern: | gut |
| Beschreibung: |
Hauptsächlich wird Buchenholz in der Möbelfabrikation eingesetzt.
Genutzt wird es massiv sowie als Sperrholz, Formsperrholz und Formschichtholz.
In den letzten Jahren gab es einen Trend zur Verwendung von Buche in der Produktion von hochwertigen Möbelsortimenten.
Es ist das wichtigste Holz zur Herstellung von Biegeformteilen nach dem von Thonet entwickelten Verfahren. Sie ist die am meisten eingesetzt Holzart in der Produktion von Stühlen.
Im Innenausbau ist sie aufgrund ihrer Härte und Abriebfestigkeit bevorzugtes Ausgangsmaterial im Treppenbau sowie für Parkett- und Holzpflasterböden.
Auch die Bahn verwendet seit langem Buche als Material für Bahnschwellen. Getränkt mit Steinkohlenteeröl sind Standzeiten von über 40 Jahren keine Seltenheit. |
| Mögliche Verwendungen: |
Möbel, Sperrholz, Formsperrholz, Formschichtholz, Schwellen, Sitzmöbel, Furnier, Wandbekleidung, Deckenbekleidung, Zwischenwände, Spielzeug, Parkett, Holzpflaster, Treppen, Küchengeräte, Bürsten, Kämme, Haushaltswaren, Werkbänke, Flügelbau, Verpackungen |
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