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Meterholz

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Meterholz ist - forstwirtschaftlich gesehen - die Vorstufe vom Brennholz. Es werden Baumstämme in möglichst genau 1 Meter lange Stücke geschnitten (meist mittels Motorsäge). Diese werden dann mit einem Holzspalter gespalten und anschließend zum Trocknen aufgeschichtet. Nachdem das Holz trocken ist, wird es oft mit einer Wippsäge in kleinere Stücke geschnitten, was dann das Brennholz ergibt.

Die Verarbeitung zu Meterholz hat diverse Vorteile. Die einzelnen (gespaltenen) Stücke sind gut durch eine Person zu tragen und können leicht weiter bearbeitet werden. Durch die Länge des Holzes lässt es sich vorzüglich stapeln, ohne daß der Stapel instabil wird und deswegen umkippt. So gestapelt kann das Holz schnell und gut trocknen, oft auch ohne Abdeckung. Außerdem wird Holz zumeist in Festmeter oder Raummeter verkauft, was sich bei genau ein Meter langen gestapelten Stücken gut abmessen lässt. Abschließend kann der Endnutzer auch nach Spaltung und Trocknung noch bestimmen, ob das Holz in Stücke zu 25 cm oder 33 cm geschnitten werden soll, wodurch die Nachfrage für unterschiedlich große Öfen oder Kamine befriedigt werden kann.

Meterholz wird im professionellen Bereich nahezu immer mit einem Reißmeter abgemessen und zum schneiden markiert.
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