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23.02.2010 | NetzwerkHolz-NewsDrucken | Als E-Mail senden
Die Marktanteile verschiedener Terrassenhölzer: Tropenhölzer liegen mit 54 Prozent weit vorn, gefolgt von Douglasie und Lärche (24 %) und heimischen Nadelhölzern (15,5 %). 
Das "grüne Wohnzimmer" birgt großes Verkaufs- und Auftragspotenzial für Schreinereibetriebe. 
Neue Werkstoffe wie UPM ProFi Deck vereinen die Vorteile von Holz mit denen langlebiger Kunststoffe. 
Terrassenholz: So beraten Sie Kunden richtig

Gärten und Landschaften mit Holz zu gestalten, ist eine Jahrhunderte alte Tradition, die derzeit eine Renaissance erlebt. Kaum ein anderer Werkstoff fügt sich wie Garten-Holz in sein natürliches Umfeld ein und schafft so ein stimmiges Gesamtbild. Holz ist die Antwort auf die Sehnsucht nach Wellness-Oasen im Alltag, Behaglichkeit und Harmonie.

  • Der eigene Garten wird immer wichtiger als Oase des Rückzugs und der Erholung.
  • Holz rückt für die Gestaltung des Gartens, insbesondere der Terrasse, immer stärker in den Vordergrund.
  • Holz vermittelt Wärme; wir empfinden es als angenehm, auf Holzböden zu gehen.
  • Für die Gestaltung von Privatgärten werden mit steigender Tendenz hochwertige Hölzer eingesetzt.
  • Dieser Trend spiegelt sich wieder in dem verstärkten Einsatz hochwertiger Hölzer in öffentlichen Bereichen wie Schwimmbädern, Parkanlagen und den Außenanlagen von Verwaltungsgebäuden.


Bauherren, Renovierer und Investoren
bevorzugen derzeit statt großer Investitionen kleinere Veränderungen, die Gebäude schöner machen. Dazu zählen Terrasse, Balkon und dekorative Elemente. Die Käufergruppe "Silver Age" ab 50 Jahren scheint am wenigsten von der Wirtschaftskrise betroffen - sie bildet daher für die meisten Hersteller, Händler und Handwerksbetriebe die im Moment wichtigste Zielgruppe.

"Vor der Auswahl des Holzes sollten die funktionalen Anforderungen an die Terrasse geklärt werden. Fragen Sie ihren Kunden, wie wichtig ihm die einzelnen Punkte Haltbarkeit, Sicherheit, Wartungsfreiheit, Atmosphäre/Ambiente und Preis sind", rät Eugen Dickerhoff, Klöpfer-Wertholzexperte.
Legt der Kunde besonderen Wert auf Haltbarkeit, empfiehlt man ihm eines der Tropenhölzer Bangkirai, Garapa, Itauba oder Massaranduba mit 25 bis 35 Jahren Haltbarkeit - ebenso wie WPC (Wood-Plastic Composites). Die Holzarten Ipe und Cuchi bringen es gar auf eine Nutzungsdauer von mehr als 35 Jahren.
Soll der Terrassenbelag besondere Sicherheit aufweisen, insbesondere Splitterfreiheit, eignet sich nach Eugen Dickerhoffs Erfahrung Lärche weniger gut - das Holz neige zu Absplitterungen. Bangkirai und Garapa beispielsweise zeigen dagegen Absplitterungen nur in geringem Maß. Holz-Composite-Werkstoffe wie UPM ProfiDeck sind splitterfrei und zudem rutschsicher bei Nässe und Frost.

Welche Holzarten und Werkstoff-Alternativen sich für welchen Kunden eigenen, wie man Reklamationen vermeidet und warum sich Holz-Zertifikate als Verkaufsargument einsetzen lassen, erläutert Wertholz-Experte Eugen Dickerhoff von Klöpfer in einem Vortrag auf dem Outdoortag 2010. Insbesondere wird Eugen Dickerhoff auf folgende Themen eingehen: . Wartungsfreiheit und Pflege . Farbkonstanz . Ligninschutz . Formstabilität . Verzug und Reißen . Quellen und Schwinden . Frostsicherheit . Hitzebeständigkeit . Abriebfestigkeit und Härte . Atmosphäre und Ambiente . Verlegeart, Verlegerichtung und Montage.

Die Termine:

  • Der Outdoortag Nord 2010 findet statt im HolzForum Hamburg am Donnerstag, 4. März 2010.
  • Der Outdoortag Süd 2010 findet statt im HolzForum München am Freitag, 5. März 2010.

Die Veranstaltungen dauern jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr, der Eintritt ist frei.
Bitte melden Sie sich an bei Ihrer Klöpfer Niederlassung oder unter info@netzwerkholz.de


 
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