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Thermoholz: Ideal für Terrassen und Wege

Thermoholz ohne Schutzlack vergraut unter UV-Strahlung der Sonne auf natürliche Weise. Foto: ThermoEsche von www-joe-holz.de

Sägen und anstreichen

In Thermoholz befinden sich kaum noch Harze, es lässt sich einfacher sägen, schleifen, fräsen und verleimen als unbehandeltes Holz – Hobeln erfordert höheren Kompressionsdruck. Es nimmt pflegende und schützende Anstriche sehr gut auf, verdunkelt allerdings dabei weiter.
Anstriche für geringe Oberflächenabnutzung (etwa Verkleidungen oder Tischlerarbeiten) werden werden mitteldick bis dick aufgetragen, auch die Viskosität sollte im mittleren oder hohen Bereich liegen. Oberflächen mit starker Abnutzung (beispielsweise Terrassen) behandelt man mit Farben in geringer Auftragsicke und Viskosität – lösemittelhaltige hochdeckende Farben sind schon mit einem Anstrich effektiv.
Für Böden im Innenbereich verwendet man strapazierfähige Lacke.

Nageln und schrauben

Nägel lassen sich mit Hammer oder Nagelpistole eintreiben, es sollen nur vollgalvanisierte oder Stahl-Nägel mit profiliertem Schaft verwendet werden. Nägel aus rostfreiem Stahl müssen der internationalen Norm AISI 304 genügen, sie entspricht der DIN 14301. Nägel oder Stifte aus herkömmlichem Eisendraht verursachen Rostflecke und lockern sich. Bretter von 20 Millimeter Stärke erfordern Nägel der dreifachen Länge, damit der Stift 40 mm tief in die Traglattung eindringt. Werden Nägel mit dem Hammer eingeschlagen, soll die Schaftdicke wenigstens 2,5 Millimeter betragen, sonst verbiegen sie sich.
Schrauben treibt man ins Holz mit Schraubendreher oder Bohrmaschine; in Randnähe sollte vorgebohrt werden – nur rostfreie Schrauben verwenden.
Wer Thermoholz verleimt, nimmt 2-Komponenten-Leim, er trocknet schneller als herkömmlicher Kleber.
Der Profi verarbeitet Thermoholz ausschließlich mit scharfen Säge- und Hobelwerkzeugen und hobelt die herzabgewandte Brettseite als Sichtseite, die dem Wetter zugewandt ist – so verwittert das Holz langsamer.

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