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Neuer Werkstoff für den Garten: WPC ist dauerhaft wie Tropenholz, schont aber die Regenwälder. Foto: UPM ProFi Deck

Planung und Belag

Den Garten komfortabel gestalten: Tipps & Tricks
Terrassen und Liegedecks erweitern den Wohnraum, schmücken Gartenteich oder Pool und laden von Frühjahr bis Herbst ein, den Garten von seinen schönsten Plätzen aus zu genießen. Wenn Sie im Sommer am liebsten draußen frühstücken, sollten Sie sich einen Sitzplatz vor der Küche gönnen. Leseratten und Genießer brauchen eine Terrasse vor dem Wohnzimmer, Grillfreunde bauen sich ein Deck abseits in einem windgeschützten Garteneck. Planen Sie die Terrasse mindestens 12 qm groß, darauf sitzen bis zu acht Leuten bequem um einen Tisch mit 1,50 m Durchmesser. Wer noch Sonnenschirm, Grill und eine Box für die Sitzpolster unterbringen möchte, plant etwa 5 qm mehr.

Gartenwege leiten sauberen Fußes über den Rasen und durch Rabatten und schützen Ihre Pflanzen – kombinieren Sie schmale Pfade, von denen aus Sie Beete pflegen, mit breiteren, auf denen Sie lustwandeln und den Garten genießen. Für Pflege-Wege genügen 60 cm, ein Spazierweg sollte doppelt so breit sein. Verbinden Sie verschiedene Gartenbereiche mit geraden Wegen; verschlungene Umwege sollten um ein Hindernis führen. Sonst schleichen sich rasch Abkürzungen über den Rasen ein.
Verlegen Sie Wege am Haus entlang mit zwei Prozent Gefälle von der Wand weg zum Garten, dann läuft Wasser gut ab.

Treppenstufen sichern den Schritt, wo das Grundstück mehr als 7 Prozent Gefälle hat. Die Stufen sollten zwischen 12 und 15 cm hoch sein. Wer wenig Platz im Garten hat, baut hohe Stufen mit kurzem Auftritt, bequemer begehen lassen sich aber niedrige Stufen mit langem Auftritt zwischen 33 und 40 cm. Im Durchschnitt beträgt die Schrittlänge eines Erwachsenen 63 cm. Faustregel: Am sichersten gehen Sie, wenn die doppelte Stufenhöhe plus Tiefe des Auftritts zusammen genau diese 63 cm ergeben.
Geländer Die Landesbauordnungen verlangen ab vier Stufen ein Treppengeländer. Verankern Sie den Handlauf solide auf Stützen und diese stabil in einem punkt- oder streifenförmigen Fundament.

Material – natürlich und schön: Viele Bauherren wünschen sich ihren Garten so „grün“ und natürlich wie möglich – Terrassen und Liegedecks, Treppen und Wege aus Holz oder dem innovativen, holzhaltigen Werkstoff WPC bieten handfeste Vorteile und sinnliches Vergnügen:

  • Der Rohstoff wächst nach, Produktion und Bearbeitung belasten die Umwelt nur wenig,
  • das Material wiegt wenig, lässt sich bequem zur Baustelle transportieren und leicht bearbeiten,
  • der frische Duft des Naturprodukts verwöhnt die Nase, feine Strukturen und Muster bieten Augenschmaus, die Oberfläche fühlt sich sympathisch an und bleibt auch unter sengender Sommersonne hautfreundlich temperiert.

Oberflächen – komfortabel und sicher: Heimische Hölzer wie Fichte und Kiefer eignen sich für draußen nur, wenn man sie schützt: Imprägnieren, Lackieren und regelmäßiges Nachbehandeln weisen Feuchte ab, die das Holz quellen und verwittern ließe. Das härtere Holz von Eiche und Lärche, Douglasie und Tropenholz widersteht Sonnenglut und Regenflut, ist manchen Gartenfreunden jedoch zu kostspielig oder bereitet ökologisches Unbehagen. Schreiner und Tischler im NetzwerkHolz bieten eine interessante Alternative: Der neue Werkstoff für Haus und Garten heißt WPC, Wood-Plastic-Composite. Der neue Werkstoff ähnelt in seinen Eigenschaften Tropenholz und ist ebenso haltbar. Der Verbundwerkstoff ist jedoch ein ökologisch unbedenkliches Recycling-Produkt. Die Terrassendielen mit dem Namen UPM ProFi Deck bestehen aus Polypropylen und Produktionsresten von Papieretiketten und tragen als erste ihrer Art neben dem internationalen »Green Good Design Award« für nachhaltiges Design das CE-Zeichen für Gesundheit und Sicherheit des Werkstoffs. Ganz aktuell wurde dem Dielen-Rohmaterial die PEFC-Zertifizierung verliehen: Sie garantiert die Herkunft des Holzanteils aus naturnaher und nachhaltiger Waldwirtschaft.

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