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Energieausweis für Gebäude: Nutzen und Kosten

Ähnlich wie auf dem Energie-Label für Haushaltsgeräte kann man auf dem Energieausweis ablesen, ob ein Haus besonders wenig Energie verbraucht oder eine Energieschleuder ist. Foto: fotolia

Ähnlich wie auf dem Energie-Label für Haushaltsgeräte kann man auf dem Energieausweis ablesen, ob ein Haus besonders wenig Energie verbraucht oder eine Energieschleuder ist. Außerdem gibt der Ausweis Empfehlungen, welche Modernisierungs-Maßnahmen den Energieverbrauch senken können. Die Energiekosten werden so für Käufer und Mieter transparenter. Ein Ausweis gilt für alle Wohnungen eines Mehrfamilienhauses.

Verbrauchs- und Bedarfsausweis
Den Energieausweis gibt es in zwei Varianten: als Verbrauchs- und als Bedarfsausweis. Der Verbrauchsausweis stützt sich auf den bisherigen Energieverbrauch der Bewohner: Er wird auf der Basis von mindestens drei aufeinander folgenden Heizkostenabrechnungen berechnet und um besondere Witterungseinflüsse und längere Leerstände bereinigt. Der Eigentümer muss Gebäudedaten und den Gas- und Ölverbrauch angeben. Da der Verbrauchsausweis allerdings lediglich das Nutzerverhalten der derzeitigen Bewohner abbildet und nicht die Gebäudequalität, wird er von vielen Fachleuten kritisiert. Anders der Bedarfsausweis: Er stellt den energetischen Zustand des Gebäudes fest, insbesondere die Wärmedämmwerte der Bauteile wie Außenwände, Fenster, Keller- und Speicherdecken. Aus diesen Faktoren wird der theoretische Heizenergiebedarf des Gebäudes berechnet.
Für die Kosten von Energieausweisen gibt es keine offiziellen Angaben. Die Preise können je nach Gebäude, Verfügbarkeit von Unterlagen und vor allem Aufwand variieren.

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