Hier finden Sie Holzspezialisten,

die Qualität auf den Punkt bringen.

Die Sache mit dem Brandschutz

Baustoffe werden in Brandschutzklassen eingeteilt, Bauteile in Feuerwiderstandsklassen. Foto: lichtkunst.73/pixelio.de

Brandschutzklassen für Baustoffe
Baustoffe werden nach ihrem Brandverhalten eingeteilt in zwei Brandschutzklassen:
Brandschutzklasse A umfasst alle nicht brennbaren mineralischen Stoffe wie Steine, Lehm und Kies.
Brandschutzklasse B enthält schwer entflammbare Baustoffe (Klasse B1, beispielsweise verputzte Holzwolle-Leichtbauplatten), normal entflammbare Stoffe (B2, etwa Holz ab 2 Millimeter Dicke) und leicht entflammbare Stoffe (B3, etwa Holzwolle). Leicht entflammbare Stoffe dürfen nicht eingebaut werden, Imprägnierung oder Putz können sie in einen bessere Brandschutzklasse bringen.

Feuerwiderstandsklassen für Bauteile
Auch Bauteile werden nach ihrem Brandverhalten verschiedenen Klassen zugeordnet – den drei Feuerwiderstandsklassen F30, F60 und F90. Sie geben an, wie lange ein Bauteil dem Feuer widersteht. F30 etwa bedeutet: Ein Bauteil leistet dem Feuer 30 Minuten Widerstand.
Abhängig von der jeweiligen Landesbauordnung, der Gebäudenutzung und der Anzahl der Stockwerke gelten Brandschutzauflagen – sie können zum Beispiel verlangen, dass Bauherren schön gemaserte Holzstützen, urige Dachbalken oder gemütliche Holzwände in einen feuerhemmenden Mantel packen müssen.

Mehr im Holz-Channel auf Haus online in Zusammenarbeit mit NetzwerkHolz:
www.haus.de